Im ersten Spiel im neuen Jahr empfingen die Rostock Seawolves den Tabellenzehnten, die Frankfurt Skyliners, in der Stadthalle Rostock. Sie selbst starteten auf dem 13. Platz in die Partie.
Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten in den ersten zwei Spielminuten zeigten die Gastgeber, wer in dieser Partie das Spiel in die Hand nehmen wollte. Nach einem 9:0 – Lauf nahm der Headcoach der Gäste schon seine erste Auszeit. Diese brachte die Wölfe nicht im Geringsten aus dem Rhythmus und sie legten noch 5 Punkte in den gegnerischen Korb, und sie verteidigten ihren erfolgreich. Frankfurt gelang nichts. Das erste Viertel ging klar an die Seawolves und verschaffte ihnen einen Vorsprung, mit dem es in das zweite Viertel ging (20:14).
Das Frankfurter Team versuchte ebenfalls sein Spiel auf’s Parkett zu bringen, doch die Verteidigung der Rostock Seawolves stand gut und holte viele der Rebounds unter dem Frankfurter und dem eigenen Korb. Nach 13 Spielminuten nahm Frankfurt dann die zweite Auszeit beim Spielstand von 26:16. Jetzt verteidigten die Skylines intensiver, doch bekamen dafür Fouls. Die Rostocker gingen an die Linie… und trafen. Bei den Rostockern punkteten nun Crocket, Leuchten und Schwartz und zeigten, dass Basketball ein Teamsport ist. Nach zwei, drei erfolglosen Angriffen in der 17. Spielminute nahm Headcoach Frasunkiewicz die erste Auszeit für die Hansestädter (33:20). Danach kamen die Wölfe nach schnellem Passspiel wieder mit ihren Pässen in die Zone, unter den Korb und punkteten von dort. Halbzeitführung für die Rostock Seawolves mit 38:24.
Im dritten Viertel wollten die Rostocker endlich die Dreier treffen, die in der ganzen ersten Hälfte nicht fielen. Lediglich Dominic Lockhart traf 2 Dreier in den ersten 20 Minuten von 25 Versuchen seines Teams. Dann in der 24. Spielminute traf TJ Crocket endlich von draußen (46:36). Doch Frankfurt traf nun seine Drei-Punkte-Würfe von draußen mit einer besseren Quote als die Rostocker, die mehr Körbe aus der Zone heraus trafen und so blieb Frankfurt gefährlich. TJ Crocket übernahm Verantwortung und holte weiter Punkte für sein Team. 10 Punkte Vorsprung waren der verdiente Lohn für ein konditionell intensives Spiel in dieser Phase des Spiels. Frankfurt biss und verkürzte zum 59:54. Damit ging es ins spielentscheidende und letzte Viertel.
Die Gäste vom Main witterten ihr Momentum wieder ranzukommen. Mit zwei Fast-Breaks nach Ballverlusten der Seawolves punkteten sie schnell und kompromisslos. 63:61 und Rostock stoppte den Lauf der Gäste mit einer Auszeit und hoher Konzentration auf dem Platz. Doch leider war die Teamfoulgrenze der Seawolves schon 6:15 Min. vor Schluss geknackt und die Frankfurter durften bei jedem Foul gegen sie an die Freiwurflinie. In der 36. Spielminute gelang ihnen der Ausgleich mit 65:65. Und nun folgte ein Basketballkrimi vom Feinsten. Rostock traf, Frankfurt auch und blieb dran. Zum Glück erreichten die Frankfurter ihre Teamfoulgrenze ebenfalls 3 Minuten vor dem Abpfiff und so durften auch die Rostocker nach Fouls der Gegner an die Linie. In der Crunchtime, den letzten Spielminuten mit engem Spielstand, gelang es den Rostockern mit ein, zwei Punkten Führung die Oberhand zu behalten. Sie kämpften um jeden Ball erbittert. Die Halle stand gesamte 5 Minuten wie ein sechster Mann hinter dem Team und feuerte das Team mit „Defense“-Rufen an. Am Ende holten die Seawolves verdient ihren ersten Heimsieg in 2026 mit 82:77. Weiter so. Wir von der NEUEN ROSTOCKER feiern diesen Start ins neue Jahr! Let’s go Seawolves.
