Die Gäste aus Weißenfels starteten überraschend ohne ihren ersten und zweiten Topscorer in die Partie. Die Ansage war klar. Angreifen und siegen. Rostock ging als Tabellenzehnter in die Sonntagspartie am 18.1.2026, die Weißenfelser zwei Plätze dahinter.
Den Tipoff konnten die Rostock Seawolves für sich gewinnen und TJ Crocket holte dann auch gleich die ersten zwei Punkte für sein Team. Klasen legte im nächsten Angriff einen Dunk in den Ring. Der Syntainics MBC fand in den ersten Minuten nicht so richtig ins Spiel und Headcoach Ramondino nahm direkt eine Auszeit nach 4 Minuten bei 10:2. Doch ihre Defense blieb löchrig und die Wölfe fanden die Lücken und zogen weiter davon. Die Gäste konnten mit einer Wurfquote von 25% im ersten Viertel gegen die effektive Defense und konzentrierte Angriffe nichts ausrichten und so dominierten die Hansestädter dieses Viertel (19:12).
Das zweite Viertel hatte dann einen anderen Charakter. Die Würfe nach einigen Fastbreaks fielen für die Seawolves nicht mehr so verlässlich, und Weißenfels traf besser. Rostock ließ in drei Angriffen Punkte liegen und so fanden die Gäste ins Spiel und hatten sich kurz nach der ersten Auszeit der Rostocker nach 15 Minuten auf 31:29 herangespielt. Leider holten sie sich auch die meisten Rebounds in dieser Spielphase. Nach der nächsten Auszeit hat Leuchten dann seinen 3er versemmelt und die Gäste wollten ausgleichen, doch ein Block der Seawolves Defense hat sie zum Glück gestoppt. Mit viel Krafteinsatz und einigen Fouls auf beiden Seiten und einer nun ausgeglichen mittelprächtigen Wurfquote von 42% und 41% brachten die Teams ein 37:34 in die Halbzeitpause.
Energie war auf dem Platz, als das dritte Viertel begann. Die Rostock Seawolves brachten ihre Angriffe erfolgreich durch und holten die wichtigen Rebounds und nach weiteren 5 Minuten stand es 50:42. Die Gäste nahmen eine Auszeit. Gefallen hat uns in dieser Spielphase Leuchten, der den Spielball mit einem weiteren Dunk im gegnerischen Korb der Weißenfelser versenkte und Lockhart, der mit einem Dreier den durchschnittlichen Abstand von nun 8 Punkten auf die Gäste hielt. Doch der Syntainics MBC blieb bissig, traf seine freien Dreier und die Wölfe mussten als Rudel gegenhalten. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff stand es dann 74:71 und ein Ausgleich drohte. Doch in diesen Situationen zeigte das Team Klasse und traf die wichtigen Punkte. Doch ein unsportliches Foul der Rostocker brachte die Weißenfelser wieder gefährlich nah ran. 78:75, wieder nur noch 3 Punkte Abstand. Den nächsten Korbversuch der Gäste blockte D’Shawn Schwartz erfolgreich, der mit 21 Punkten auch Topscorer der Partie wurde. Ein schöner Abschluss war dann der Dunk von Owen Klassen, der 13 Sekunden vor Spielende das 82:77 klar machte. Wir drücken die Daumen für die Auswärtsspiele in Polen (FIBA Europe Cup) und in Bonn. Wir stehen dann beim Rückspiel von Bonn beim ersten Spiel der Rückrunde wieder an der Seitenlinie. Let’s go Seawolves.
