Heimsieg mit 86:88 knapp verpasst

Bonn gewinnt die Revanche gegen die Seawolves mit einem besseren dritten Viertel in der Stadthalle Rostock

Im ersten Spiel der Rückrunde trafen die Rostock Seawolves auf die Telekom Baskets Bonn, die sie im letzten Spiel der Hinrunde eine Woche zuvor mit 77:81 in Bonn geschlagen hatten.

Dass sich Bonn nicht noch mal die Butter vom Brot nehmen lassen wollte, war klar. Rostock startete kraftvoll und mit drei erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen in die Partie. Fastbreak-Chancen wurden genutzt, ein präziser Pass in die gegnerische Zone war seitens Bonn nicht zu verteidigen und Rostock machte die Punkte.

Natürlich trafen auch die Gäste den einen oder anderen Dreier, doch das Team von Headcoach Frasunkiewicz verteidigte die eigene Zone erfolgreich und traf seine Drei-Punkt-Würfe weiterhin.

Bonn nahm die erste Auszeit schon in der 4. Spielminute, denn Rostock dominierte das Spiel (17:8) von Beginn an. In den folgenden Minuten spielte sich Bonn wieder heran, weiter mit erfolgreichen Würfen jenseits der Drei-Punkte-Linie. In der 7. Spielminute stand es dann 18:17 und Rostock nahm die Auszeit. Mit 25:26 ging es ins 2. Viertel.

Die Ansage der Bank war es wohl, mit Dreiern zu punkten. Das Duo Schwartz Kolendra setzte dies vorbildlich um. Schwartz sicherte den Ball in Zone, passte nach außen zum ungedeckten Kolendra, und der traf. Bonn und Rostock battelten sich jetzt auf Augenhöhe. Jeder Angriff punktete und so wechselte die Führung kontinuierlich. In der 15. Spielminute stand es 35:36 und die Fans sahen konzentrierte Wölfe, die gemeinsam um jeden Ballgewinn kämpften. In den folgenden Spielminuten setzten die Bonner ihren Gameplan erfolgreicher um als die Rostocker. Sie punkteten in der Zone und überwanden die Rostocker Defense erfolgreich und zwangen diese zudem zu dem einen oder anderen Turnover. So gingen die Hansestädter mit einem 7 Punkte Rückstand in die Kabine (42:49).

Bonn nahm den Faden nach der Halbzeit da auf, wo sie aufgehört hatten und bauten den Vorsprung weiter aus. Die Wölfe versuchten u. a. mit Drei-Punkte-Würfen zu antworten, doch leider gingen hier mehrere Würfe ins Leere. Der Vorsprung der Rheinländer betrug nun 15 Punkte. Rostock versuchte verschiedene Strategien, um zu punkten. Würfe von draußen, Eins-zu-Eins-Kämpfe durch die Defense und unter dem Korb. Sie erzwangen Fouls und hatten eine bessere Freiwurf-Trefferquote als die Bonner (86% in der 1. Halbzeit) und verkürzten wieder Punkt um Punkt. Am Ende des Viertels waren es dann wieder nur noch 7 Zähler Vorsprung für die Gäste (63:70).

Und in das letzte starteten die Rostock Seawolves richtig gut. 2 Punkte und ein Turnover bei Bonn, was zu Punkten für D‘Shawn Schwartz an der Freiwurflinie führte. Jetzt waren sie wieder dran. 67:70. Die Halle war auch wieder da, die mitgereisten Bonner Fans nicht mehr zu hören. Den nächsten Angriff, der zum Ausgleich führen sollte, konnten die Bonner nur noch mit Fouls an den Seawolves stoppen. Doch leider war die Teamfoulgrenze noch nicht erreicht und der Korb fielnach dem Einwurf nicht. Es galt weiter den Ausgleich zu erkämpfen. 71:75 und noch 6:15 Min auf der Uhr. Ein Dreier fiel, 74:75 und Bonn nahm die Auszeit. Rostock kämpfte, Bonn auch. 2 Min. vor dem Ende des letzten Viertels stand es 81:84. Und dann gab es einen Schlagabtausch, der einfach nur spannend war. Bonn traf einen Dreier. Rostock auch. 84:87. Auszeit Bonn und noch 1:01 auf der Uhr. Doch am Ende sollte es nicht sein und Bonn schaffte es seinen Vorsprung zu verteidigen. 86:88 ging das Spiel zwar mit einer Niederlage für Rostock zu Ende, doch das Spiel war definitiv sehenswert. Und auch den direkten Vergleich gewannen die Rostock Seawolves für sich gegen das Schwergewicht Bonn. 

Es folgen viele Heimspiele im Februar in der easycredit Basketball Liga. Das nächste spielen die Wölfe schon am Sonntag, den 8.2.26 gegen Würzburg. (Zwischenzeitlich spielen sie auch noch im FiBa Europe Cup zu Hause am 4.2.26 um den Einzug in die nächste Runde). Wir von der Neuen Rostocker sind auf jeden Fall am Wochenende wieder am Start und drücken die Daumen. Let‘s go Seawolves.

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