Kein Aprilscherz. Heimsieg als Ostergeschenk für die Fans.

Die Rostock Seawolves holen 2 wichtige Punkte (98:78) gegen Braunschweig beim Heimspiel am 1. April.

Für beide Teams galt es von Beginn der Partie eine Niederlagenserie zu brechen. Braunschweig ging mit 5 Niederlagen im Nacken aufs Feld, Rostock mit 3 Niederlagen in Folge. Die Ansage seitens der Vereinsleitung war deutlich. Nichts Geringes als ein Playoff-Platz sollte weiterhin möglich sein. Dazu mussten die Wölfe vollen Einsatz gegen schwierig zu spielende Löwen Braunschweig zeigen. Denn das Hinspiel gegen dieses Team ging mit 71:92 auswärts verloren.

Die Ansage von Headcoach Frasunkiewicz war wohl deutlich und effektiv. Das erste Viertel ging klar an Rostock, die das Spiel von Anfang an dominierten. Mit 17:4 setzen sie bereits nach 4:30 Spielminuten ein klares Zeichen. Das sollte ein Heimsieg werden. Und tatsächlich ging es mit hohem Tempo durchs gesamte erste Viertel. 35:12 der verdiente Spielstand nach 10 Spielminuten gegen überforderte Braunschweiger, die immer einen Schritt zu langsam waren.

Im zweiten Viertel bekamen die Löwen sicher eine klare Ansage von ihrem Coach. Sie griffen härter und sauberer an und erkämpften sich immerhin ein paar Gänge an die Freiwurflinie der Wölfe. Diese verteidigten weiterhin stark mit sehr sehenswerten Blocks von Leuchten und erzwangen auch weiterhin schwere Würfe der Braunschweiger, die dann nicht alle einnetzten. Lediglich 30% trafen die Gäste bei 2-Punkt-Würfen und nur 17% bei 3-Punkt-Würfen in der ersten Spielhälfte. Die Braunschweiger verkürzten ihren Rückstand zwischenzeitlich auf „nur noch“ 21 Zähler. Dann gelang es über eine längere Spielphase keinem der Teams sich gegen die jeweils starke Defense der Gegner durchzusetzen und dem Spiel ihr Stempel aufzudrücken. Doch die Wölfe zeigten Biss und arbeiteten weiter. Mit 28 Punkten scorten sie mit 49:28 den bis hierhin größten Lead der Partie. 

Mit 51:24  - Halbzeitstand ging’s ins dritte Viertel der Partie. Stark präsentierte sich in diesem Mittwochsspiel Kassim Nicholson, der bis hier hin mit einer 100% Dreierquote seine Würfe von draußen sicher versenkte. Doch die Wölfe spielten gegen die Niedersachsen als Team und die Leistung des Rudels überzeugte - vor einer fast ausverkauften Halle. Die Hansestädter spielten nun die nächsten Minuten mit etwas heraus genommenen Tempo, hielten aber den komfortablen Vorsprung und ließen nichts anbrennen. Mit starken 78:57 endete dieses Viertel. 

Viel Selbstbewusstsein prägte das Auftreten der Hansestädter im vierten Viertel, die den Ball souverän mit einem klassischen Pick and Roll um die Zone der Gäste laufen ließen und so den Vorsprung hielten. Gegen sichtlich erschöpfte Niedersachsen galt es, in einem eher unwahrscheinlichen direkten Vergleich am Ende der Saison die Nase vorn zu haben. Bei einem Endstand von 98:78 gelang dies knapp nicht, denn Braunschweig hielt nochmal mit letzter Kraft dagegen. Aber ein Sieg ist ein Sieg und die Halle feierte ihre Rostock Seawolves.

Nach drei Niederlagen auf dem Konto der Seawolves sollte dieser Sieg das wichtige Selbstvertrauen geben, um weiter anzugreifen und sich gegen die Rivalen auf den Plätzen 10 bis 16, die alle dicht aufliegen, abzusetzen. Wir drücken wie immer die Daumen.
Let‘s go Rostock Seawolves. 

Zurück Weitere News