Rostock verliert im Weihnachtsspiel gegen Alba Berlin mit 66:80

Eine extrem gute Defense der Hauptstädter vermasselt das Weihnachtsgeschenk an Rostocker Fans

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war die Stadthalle Rostock ausverkauft. Die Gegner aus der Hauptstadt hatten viele Berliner Fans mitgebracht. Entsprechend laut und mit viel Unterstützung auf beiden Seiten gingen die Teams ins Spiel.

Die Partie startete mit starker Defense auf beiden Seiten und zunächst wenig Punkten, doch ab der 4. Spielminute fand Alba in ihr Spiel und legte vor (4:10). Die Rostock Seawolves kamen bei ihren Angriffen nicht durch die starke Defense der Berliner und punkteten im Gegensatz zu Alba nicht.  Diese nutzten Second-Chance Würfe erfolgreich und gingen auf Abstand. (4:15) Ab der 7. Spielminute fand das Team von Headcoach Frasunkiewcz endlich den eigenen Rhythmus und legte einen 7 :0 Lauf hin, der sie wieder heranbrachte. 2 Min vor Schluss dann das Ergebnis, das Rostock feierte. 14:16 und sie waren wieder dran.  Mit 16:19 ging es ins zweite Viertel.

Auf Augenhöhe kämpften beide Teams um jeden Punkt. Rostock machte seine Punkte in der Zone und wurde dort nur durch Fouls gestoppt, doch nahm dann nicht alle Punkte an der Freiwurflinie mit, Alba hatte die bessere Dreierquote und zog so leicht wieder davon. 22:30 stand es in der 15. Spielminute, in der Frasunkiewcz eine Auszeit nahm. Dannach holte sich die eigenen Rebounds wieder entschlossener und zog mit Fast Breaks zum Korb. Doch Alba brachte weiter Angriffe durch, die sie mit 3ern beendeten und so zog der Headcoach der Rostocker die zweite Auszeit beim Spielstand von 22:33. Doch Alba spielte weiter sein erfolgreiches Spiel und Rostock scheiterte an der extrem starken Defense der Berliner.  So ging es mit 24:42 in die Halbzeit-Pause.

Die Wölfe starteten kämpferisch in die zweite Hälfte, trotz Rückstand. Doch Alba machte weiter Punkte bei fast jedem Angriff und verteidigte den eigenen Korb effektiv. Rostock konnte in den ersten 5 Minuten immerhin eine positive Bilanz erspielen (30:50), doch es fielen einfach zu wenig Körbe. Die Field-Goal-Quote von nur 15% der ersten Halbzeit erklärte den Rückstand, zudem fielen bis hierhin nur 4 Dreier auf Seiten der Hansestädter. Die Gäste brachten locker das Doppelte ins Netz. Es blieb zu spekulieren, ob die Rostocker zu viel Kraft bei den Auswärtsspielen gelassen hatten oder ob Alba einfach nur einen besseren Tag erwischt hatten und die Energie besser aufs Feld bringen konnte.

Mit 40:62 und 22 Punkten Rückstand und noch 10 Minuten zu spielen ging es ins letzte Viertel. Alba ging das Spiel nun etwas entspannter an, doch kam nun oft zu spät. So hatten die Gäste bereits nach 2 weiteren Spielminuten die Teamfoulgrenze erreicht und die Rostocker punkteten erfolgreich an der Freiwurflinie. Und dann begann eine nun doch spannende Aufholjagd, die 5.000 Zuschauer von ihren Sitzen holte. 4 Minuten vor Schluss kamen die Rostocker mit endlich fallenden Drei-Punkte-Treffern auf 8 Punkte heran und kämpften weiter, um den Rückstand aufzuholen. Mit 3 Minuten auf der Uhr stand es 63:73. Ein aufholbares Ergebnis im Basketball. Doch die Berliner brachten ihre Erfahrung und weiterhin gute Defense aufs Parkett, hielten den 10 Punkte Abstand und spielten die verbliebene Zeit gut runter. Schade, denn so gingen die Punkte doch – zugegebenermaßen verdient – an Alba.

66:80 der Endstand. Wir drücken die Daumen, dass die Seawolves den Kopf oben halten und aus den Fehlern etwas mitnehmen für das nächste Spiel. Let’s go Seawolves.

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