Seawolves gewinnen in Bestform

Mit einem sensationellen Offense-Feuerwerk und guter Defense zerlegt Rostock Trier mit 118:103.

Ruhig war es jedenfalls nicht, beim Tipoff in der Stadthalle beim Freitagsspiel Rostock Seawolves gegen VET-Concept Gladiators Trier. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz starteten vom Tabellenplatz 5 in die Partie, Rostock stand auf Platz 8. Der Vorstand der Rostocker hatte das Ziel klar angesagt, im letzten Drittel der Hauptrundenspiele sollte ein Play-off-Platz, also eine Platzierung unter den Top 6 Teams, erspielt werden.

Der Druck war hoch und spürbar. Beide Teams mussten ins Spiel finden. Andy van Vliet gelang das gut. 2 erfolgreiche Dreier in den ersten 4 Spielminuten traf er. Sauber. Trier spielte - wie erwartet - schnelles Passspiel, hellwach und immer bereit für einen Steal und einen folgenden Fastbreak. Nach knappen 5 Min. nahm der Headcoach der Hansestädter bereits die erste Auszeit, um augenscheinlich genau das zu unterbinden. Rostock spielte nun mit einer besser stehenden Defensive und nutzte die Überlegenheit, bessere Werfer auf allen Positionen zu haben, die dann, nach schnellem Passspiel um die Zone, freistanden… und trafen. Verdient ging es mit 23:18 ins zweite Viertel.

In diesem gelang es den Wölfen zunächst einen kleinen Vorsprung von 8 Punkten zu erspielen (29:21) und diesen bis zur 15. Spielminute auf richtige gute 17 Zähler (44:27) auszubauen. Trier brachte ihr Spiel nicht aufs Parkett, Rostock wollte und war in der Phase immer schneller am Ball, im Rückraum, stellte die Defense erfolgreich und holte die Rebounds. Die Teamfoulgrenze bei den Seawolves war erreicht, Trier hatte erst 2 Fouls auf dem Board, Rostock zeigte nun etwas weniger Aggressivität. Kassim Nicholson traf dafür dann seinen zweiten Dreier in diesem Viertel. Rostock blieb konzentriert und spielte weiter auf dem hohen Level, das sie in dieser Partie auf den Platz brachten. 57: 36, die bislang höchste Führung. Weiterhin stark erspielten die Wölfe als Rudel das Halbzeitergebnis von 61:43.

 

Nach der Pause hatte Trier wohl einen Einlauf bekommen und sicherte sich zumindest die ersten vier Punkte des Viertels. Doch Rostock hielt dagegen und hielt den 20-Punkte-Vorsprung souverän. TJ Crocket traf Dreier. 3.920 Zuschauer feierten ihr Team. 79:56 und noch 4 min im 3. Viertel zu spielen. Kolendra traf schwierige Würfe und Trier fand kein Mittel um ranzukommen.

Bei dem verdienten Spielstand von 86:71 wurde das vierte und letzte Viertel angepfiffen. Kolendra traf weiter. Alle anderen auch. Die Rostock Seawolves zerlegten die Gäste mit einem Offensiv-Feuerwerk und einer sehr guten Trefferquote von gleich 6 Spielern mit zweistelligen Punktgewinnen in dieser Partie (TJ Crocket Jr (19), D‘Shawn Schwartz (17), Kassim Nicholson (17), Lukasz Kolendra (18), Owen Klassen (15), Andy VanVliet(17). Aber auch die Defense stand gut. So gewinnt man auch gegen gute Teams. Mit 118:103 bleibt der Play-off-Kurs gehalten. Rostock steht nun für den Moment auf Platz 7 und überholt Trier durch den Gewinn des direkten Vergleichs (78:88 im Hinspiel), die nun auf Platz 8 stehen.

Wir freuen uns auf die nächsten Angriffe des Rudels in der Liga. Bleibt auf Play-off-Kurs. Wir stehen an eurer Seite. Let‘s go Seawolves.

Zurück Weitere News