Vechta spielt. Rostock kassiert… und verliert wertvolle Tabellenplätze.

… und verliert wertvolle Tabellenplätze. Das Basketballspiel zwischen den Rostock Seawolves und Rasta Vechta am 21.11.25 endet mit 87:91.

Am 8. Spieltag in der easyCredit BBL ging Vechta auf Platz 14 in die Partie, 2 Tabellenplätze hinter den Gastgebern, den Rostock Seawolves.

Die Wölfe starten zwar hochmotiviert in das Spiel, nachdem sie in der BBL und im FIBA Europe Cup zuletzt siegreich vom Platz gingen, aber gegen Vechta taten sie sich sichtlich schwer vom Beginn an. Viele Fouls auf beiden Seiten führten zu einem zerfahrenen Spiel. Dem Team von Headcoach Frasunkiewicz gelang es nicht, einen richtigen Lauf hinzulegen, um sich gegen das körperbetonte Spiel der Niedersachsen durchzusetzen und mit einem zwingenden Spielkonzept einmal ein paar Punkte zwischen sich und die Gegner zu bringen. Das erste Viertel ging zwar nur mit 20:24 an Vechta, aber für einen Sieg mussten Läufe her.

Auch das zweite Viertel unterschied sich nicht groß vom ersten. In den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff fielen leider einige sichere Angriffe nicht. Vechta war bei den Gegenangriffen jedoch erfolgreicher und so stand es zur Halbzeit 41:48.

7 Punkte Rückstand hatten die Rostock Seawolves schon oft locker aufgeholt und sie begannen auch druckvoll und mit erfolgreichen Punkten im dritten Viertel. Leider ließ sich Vechta nicht die Butter vom Brot nehmen und ließ sich auch nicht einholen. Die Rostocker spielten weiter hinterher. In der 24. Spielminute nahm ihr polnischer Headcoach dann die erste Auszeit in der zweiten Hälfte beim Punktestand von 48:59. Der nächste Angriff saß. Doch Vechta antwortete. D’Shawn Schwartz netzte einen Dreier ein, Vechta antwortete. Kolenda traf den nächsten Drei-Punkte-Wurf. Was für ein Schlagabtausch. Doch immer noch 10 Punkte Rückstand auf Seiten der Rostocker, die es aufzuholen galt. Zwei schöne Steals auf dem Mittelfeld hatten Potential für eine Aufholjagd. Vechta jedoch verteidigte engagiert und punktete vor allem weiter. 2 Minuten vor dem Ende des Viertels ging es bei gegnerischen Fouls für die Wölfe nun an die Freiwurflinie. Der Vorsprung schmolz ganz langsam. Mit 68:73 ging es ins letzte und entscheidende Viertel.

Doch die Partie blieb zerfahren. Rostock konnte dem Game seinen Stempel auch in den nächsten Minuten nicht aufdrücken. Zwar blieben sie im Spiel, doch wenn man auf Aufholjagd ist, darf man keinen Angriff ohne Korb machen. Rostock hatte 6 Minuten vor Ende der Partie noch kein Mittel gefunden durch die Abwehr von Vechta zu kommen, um auch Punkte unter dem Korb zu machen. Da die Rebounds meist von Vechta geholt wurden, gab es auch keine Second-Chance-Punkte. In der 34. Spielminute wachte das Publikum auf und feuerte endlich ihre Mannschaft an. Ein Dreier fiel. Die Defense war nun konzentrierter. 31 Sekunden vor Schluss fiel für Van Vliet ein Dreier, der die Wölfe auf drei Punkte heranbrachte. Leider fiel auch der nächste Korb für Vechta. Wieder 5 Punkte Abstand. Nun waren es nur noch 9 Sekunden auf der Uhr und ab da ließ sich Vechta den Sieg nicht mehr nehmen. Schade. Wir hätten uns gefreut, auch wenn Vechta verdient gewonnen hat. 87:91 der Endstand. Vechta rückt einen Tabellenplatz (13.) nach oben. Die Seawolves (14.) bittere zwei nach unten. Wir drücken euch die Daumen für das nächste Spiel. Holt euch den Sieg und die Punkte, auswärts am 8.12. gegen Bamberg. Da drücken wir aus Rostock die Daumen. Let’s go Seawolves.

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