Zurück auf der Erfolgsspur

Die Rostock Seawolves holen sich den Heimsieg gegen Science City Jena mit 89:79

Es ging um einiges bei diesem Spiel in der Rostocker Stadthalle am 2. Mai 2026. Jena startete auf Tabellenplatz 16 und brauchte dringend noch einen Sieg für den sicheren Klassenerhalt. Rostock wollte und musste nach 5 Niederlagen in Folge zurück auf die Siegerspur, um die Chancen auf das von der Vereinsspitze gesetzte Minimalziel Play-ins noch zu wahren. Der Tip-off ging an Rostock, die ersten Minuten des Spiels ebenfalls. Lansdowne machte gleich im ersten Angriff die ersten drei Punkte. Die Seawolves spielten energievoll und zeigten sich reboundstark bis zur frühen ersten Auszeit der Gäste aus Thüringen bei 14:2 nach 5 Spielminuten. Jena traf hiernach einen 3 Punkte Wurf, doch die Wölfe waren hellwach, verteidigten eng und ließen keine einfachen Würfe mehr zu. Jena traf dann nicht mehr viel, konnte aber mit einigen Fastbreak-Angriffen die Rostocker Defense kurz überlaufen, traf dann aber immer noch nicht effektiv.

Mit 23:13 ging’s ins zweite Viertel. Rostock war immer noch reboundstark, doch Jena blieb bissig und verringerte den Abstand leicht. In der 17. Spielminute gab es dann besondere Minuten in der Stadthalle. Aufgrund eines Notfalls mit ärztlichem Einsatz in den Rängen der Zuschauer wurde die Halle mit über 4.000 Zuschauern für eineinhalb Minuten gebeten ruhig zu sein. Kein Sprecher, kein Trommeln, kein Klatschen. Natürlich wurde weiter gespielt, doch es war einfach mal sehr ruhig dabei. Dann war der Patient versorgt und die Fans wieder am Start. Die Wölfe waren es auch. Hochkonzentriert wurde weiter gespielt. Und gepunktet. Beim Spielstand von 41:33 nahm Frasunkiewicz die erste Auszeit für die Hansestädter. Diese zeitigte zwei weitere erfolgreiche Angriffe und mit soliden 46:33 ging es in die verdiente Halbzeitpause.

Das dritte Viertel ist bei den Seawolves immer jenes, bei dem es kritisch werden kann, z. B. mit der Energie auf dem Platz. Jena kam etwas wacher aus der Kabine und punktete nun erfolgreicher als in der ersten Hälfte des Spiels (55:46) Und trotzdem hielt Rostock die Gäste mit 10 Punkten auf Abstand.  Dann sahen die Fans eine verfahrene Phase im Spiel. Bälle auf beiden Seiten wurden verloren. Ein Turnover folgte dem nächsten. Jena nahm die Auszeit, Rostock kam zurück aufs Feld und D‘Shawn Schwartz punktete. Erst fielen zwei Punkte für ihn, dann drei. Jena nahm Rostock den Ball ab, setzte einen 3er und dann nahm der Rostocker Headcoach die Auszeit. So richtig flüssig kam in diesem Viertel keines der Teams mehr ins Spiel. In der letzten Sekunde foulte Jena noch einen Drei-Punkte-Wurf des Aufbauspielers Lansdowne und der erhöhte dann nochmal auf 72:61. Der Trainer von Jena bekam dann noch ein technisches Foul für das Reinrufen beim Freiwurf und Lansdowne holte noch zwei Punkte. 73:61 stand es nach 30 Spielminuten.

Mit Spannung verfolgten die Fans in der Halle, ob die Rostock Seawolves den so wichtigen Sieg mit nach Hause nehmen konnten. Auch wenn das Team aus Jena kämpfte, die Seawolves hielten den 10 Punkte Abstand über die letzten 10 Spielminuten. Und die Fans konnten mit den Wölfen feiern. Mit einem Endstand von 89:79 erspielte sich das Team weitere Chancen im Kampf um die Play-ins, denn da braucht es mindestens den Platz 10 in der Tabelle der easyCredit BBL. Let‘s go Seawolves!  

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